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3 kurze Journaling-Experimente, die deine Wirklichkeit verändern

Sich tief mit dem Leben verbunden fühlen, in kleinen Details die Wunder der Welt erkennen, sich mental so klar und präsent fühlen wie nie – klingt nach Werbung für eine neue Designerdroge? Solche besonderen Momente erleben will, braucht nicht zu speziellen Substanzen greifen. Achtsamkeit wirkt genau so gut.

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, sich ganz auf den Moment einzulassen. Ihn wirklich mit allen Sinnen zu erfahren und gedanklich präsent zu bleiben, statt sich im Kopf in Zukunfts- oder Vergangenheitsszenarien zu verabschieden. 

Wer beim Müsli schon das nächste Meeting im Kopf hat, abends nicht mehr genau weiß, was er mittags gegessen hat und beim Gedanken an die nächste Urlaubsplanung am liebsten die Decke über den Kopf ziehen will – für den könnte Achtsamkeit ein Wundermittel sein.

Denn eine achtsame Haltung ist nicht nur etwas für spirituelle Sinnsucher, sondern für jeden. Die positiven Wirkungen auf Körper und Geist sind für den modernen Menschen, was Heimwerker profanem Klebeband nachsagen: Erstaunlich vielseitig. Erstmal damit versuchen.

Achtsamkeit kannst du nicht nur auf der Yoga-Matte üben, sondern auch mit Stift und Papier. 

Deine Sinne prägen deine Wirklichkeit

Der Arzt und spirituelle Lehrer Deepak Chopra empfiehlt drei einfache Journaling-Übungen, die dir bei regelmäßiger Anwendung helfen, eine achtsame Haltung im Alltag beizubehalten – nicht nur auf der Yoga-Matte, sondern auch im Büro, in der Bahn, beim Einkaufen und am Küchentisch.

1. Verbinde dich mit deinen Sinnen.

Alles, was du erlebst, wird durch deine Sinne gefiltert. Deine Lebenserfahrungen bestehen aus Sinneseindrücken: Geräuschen, Gerüchen, Formen, Texturen, Geschmack.

Wenn du dein Bewusstsein, deine Erfahrung des Lebens, verändern willst, musst du nicht mit mystischen Methoden hantieren. Du kannst einfach damit beginnen, deine Sinneseindrücke aufmerksam wahrzunehmen, zu beobachten. Sie sind Eingangstüren zu deinem Bewusstsein.

Setze dich für einen Moment still hin und entspanne. Beobachte jetzt, was du wahrnimmst. Je tiefer du entspannst, desto mehr werden deine Gedanken zur Ruhe kommen. Bleib für einige Minuten sitzen und konzentriere dich auf deine Sinneseindrücke. Nimm dir anschließend Zeit, um über deine Erfahrungen mit der Übung zu schreiben. 

2. Verändere eine Wahrnehmung.

Was du mit deinen Sinnen wahrnimmst, ist von den Bedingungen des menschlichen Körpers geprägt. Denk an den Geruchssinn von Hunden oder das Gehör von Delfinen. Diese Tiere haben in dem Bereich feinere Wahrnehmungsfähigkeiten und erleben die Welt ganz anders als wir.

Was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, ist nur ein kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit. Leg deine Hände über deine Ohrmuscheln und beobachte, wie dumpf sich die Welt plötzlich anhört. Dann setz dir eine Sonnenbrille auf und anschließend verdunkle deinen Raum und versuche dich vorsichtig im Dunkeln darin zu bewegen. Sobald du die Hände von den Ohren nimmst, die Sonnenbrille absetzt und das Licht wieder anschaltest, verändert sich deine Wahrnehmung drastisch.Nimm dein Notizbuch, um über deine Erfahrungen zu reflektieren.

3. Fühle dich in fremde Wahrnehmungen ein.

Die menschliche Wahrnehmung der Wirklichkeit ist nur ein Art, die Welt zu erfahren. Ähnlich einem Kanal bei einem alten UKW-Radio. Menschen haben aber zumindest die Fähigkeit, sich in andere Wahrnehmungen hineinzufühlen. Doch ganz verstehen, werden wir wohl nie, was sich die Vögel erzählen oder wie es ist, ein Hund zu sein. Die Kanäle rauschen für uns zu stark.

Nimm dir einen Moment Zeit, um dich in den Wahrnehmungskanal von anderen Lebewesen einzuklinken. Vielleicht hörst du draußen Vögel zwitschern? Dann lausche ihren Gesprächen eine Weile. Oder du hörst den Nachbarhund bellen? Nimm wahr, dass sie ihre ganz eigene Wahrnehmung haben und du kaum etwas von dem verstehst, was auf ihrem Kanal gespielt wird. Schreib über deine Gedanken nach diesem Experiment.

Die Übungen sind einfach und kosten nicht viel Zeit. Vielleicht fragst du dich, ob sie wirklich etwas verändern. Ja, tun sie. Meist sind auf den ersten Blick unspekatkulären Dinge, die den größten Effekt haben. Probier es einfach selbst eine Weile aus.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du dein Bewusstsein mithilfe von  Achtsamkeit veränderst und deine Wirklichkeit erweiterst, könnte das Buch Metahuman von Deepak Chopra eine gute Leseempfehlung für dich sein.

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