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Glückstagebuch des Mentor Verlags

Glückstagebuch: Mehr Alltagsglück in 12 Wochen

Glück kann abhanden kommen. Manchmal bemerken wir es erst, wenn wir tief im schwarzen Loch sitzen. Manchmal verlässt uns unser Lächeln auch nach und nach, ohne dass wir genau wissen, warum, nimmt unser Alltag eine gräuliche Farbe an. Erkennst du dich wieder? Dann habe ich einen wunderschönen Buchtipp für dich.

Das Glückstagebuch von Daniel Bergheim Botnmark fand mich in einer Zeit, in der mir weder nach Journaling noch nach positivem Denken war. Da ich versprochen hatte, mir das  Buch anzusehen, blätterte ich das erste Kapitel auf und, was soll ich sagen, ich habe den Sachteil in einem Rutsch durchgelesen und nach längerer Zeit der Gefühlstaubheit, hat Daniel einen neuen Funken Lebenszuversicht in mir entfacht.

Für wen?

  • Menschen, denen ihr Leben leer und farblos erscheint     
  • Menschen, die unterstützend zu anderen Therapien etwas gegen Depression und für mehr Lebensfreude tun möchten
  • Jeder, der mehr Lebendigkeit und Freude empfinden möchte

Ja, mir scheint das Buch in besonderer Weise für Menschen geeignet, bei denen das Glück nicht nur ein paar Tage verreist ist, sondern die schon länger mit sich und dem Leben kämpfen.

Warum?

Der Einführungsteil zum Journal ist kurz und daher auf für schlechte Phasen geeignet, in denen man eigentlich zu gar nichts Lust hat

Daniel schreibt in einem Stil, der sich nach dem Gespräch mit jemandem anfühlt, der weiß, wovon er spricht. Hier findest du keinen übertriebenen Motivationssprüche, kein abgehobenes Denglisch, keine realitätsfremden Theorien.

Daniel geht zum Beispiel, anders als viele andere Journals, nicht davon aus, dass man sofort Dinge im Kopf hat, für die man dankbar ist. Er gibt selbst Beispiele für die verschiedenen Übungen vor und bringt so auch die ungeübteste und widerborstigste Fantasie in Schwung. (Und du findest in dem Journal endlich einmal andere Übungen, nicht „nur“ die klassische Dankbarkeit, obwohl sie natürlich nicht fehlt)

Der Aufbau der Journalseiten und die integrierten Wochenübungen sind wissenschaftlich fundiert. Im Sachteil erklärt Daniel auch genau, warum du welche Frage beantworten wirst. Für Skeptiker ist dieses Glückstagebuch hervorragend geeignet!

Das Glückstagebuch hat realistische Erwartungen an das, was das Buch bewirken kann. Deswegen kann ich es guten Gewissens auch Menschen empfehlen, die gerade nach jedem Strohhalm greifen. Der Autor sagt klar, was du realistischerweise erreichen kannst und was du dafür tun musst (zum Beispiel: Übungen regelmäßig machen und auch wiederholen). Hier gibt’s keine Luftschlösser, sondern Anleitung zum Bauen deines ganz eigenen Wohlfühlalltags. Dabei geht das Journal weit über das reine Sammeln von Glücksmomenten hinaus, was man sonst gerne als Glückstagebuch bezeichnet.

Wie ist das Journal aufgebaut?

Das Glückstagebuch von Daniel Bergheim Botnmark besteht aus einem kurzen Sachteil, der dich mit der Systematik des Journals vertraut macht und die kommenden 12 Wochen einstimmt. Denn das Tagebuch ist eigentlich ein Glückskurs. Neben den täglich wiederkehrenden Journaling-Fragen begleitet dich das Buch zusätzlich mit 12 Wochenaufgaben. Dadurch „spricht“ Daniel auch zwischendurch mit dir und du bist nicht mit den leeren Journaling-Seiten allein. Das hebt das Glückstagebuch auf schöne Weise aus der Masse Journals heraus.

Die Übungen haben nicht direkt mit dem Schreiben zu tun, sondern sind konkrete Vorschläge, wie du dein Glücksempfinden aktivieren kannst. Das Buch lädt ein, deine Erkenntnisse aus den Übungen am Ende jeder Woche schriftlich zu reflektieren. Zur Qualität der Übungen: Sie basieren auf Erkenntnissen der positiven Psychologie, sind nicht aufwändig, aber trotzdem manchmal ganz schön herausfordernd.

Und sonst? Du findest auch Seiten für kurze Monatsreflexionen. Und weil Zeichnen Stress abbauen und das Gefühlsleben positiv beeinflussen kann, wartet am Ende jeder Woche eine Zeichnung zum Ausmalen auf dich.

Wer hat’s erfunden?

Daniel Bergheim - Autor des Glückstagebuchs

Daniel Bergheim Botnmark hat Psychologie an der Universität Tromso studiert und arbeitet heute als Sportpsychologe.

Er ist Vater einer Tochter, die ihn mit ihrer Alltagsfreude immer wieder fasziniert und ihn zum Schreiben dieses Journals inspiriert hat.

 

Persönliches Fazit

Das Glückstagebuch ist ein leises Buch. Von einem kleinen Verlag, aber es kann in deinem Leben eine große Wirkung entfalten. Klingt kitschig. Ist aber so.  Wenn du meinst, das Journal bringt ohnehin nichts und das große Glück wirst du ganz sicher nicht mehr erleben, dann ist das Glückstagstagebuch genau dein Buch.

Harte Fakten 

Ansicht: Tag
Datiert: nein
Reflexionen: täglich, monatlich
+ 12 Wochenübungen
Sachteil: ja
Preis: 24,90 Euro

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4 comments

  1. Manuela says:

    Leider verschickt der Verlag (weder über Amazon noch über Nachfrage) dieses Buch nach Österreich. Schade, hat er scheinbar nicht nötig und enttäuscht gerade bei so einem Thema schon sehr.

  2. Fevzi says:

    Ich habe auch 10 Jahre lang nur aus meinem Leben protokolliert. Es waren schöne und dumme Momente (halt eben traurige Momente)
    Vom 03.06.2003 bis zum 03.06.2013 jeden Tag verfasst in Notizblöcke.
    Dann habe ich angefangen, das alles in MS Word zu verfassen und habe schon viele Seiten draus fertig.
    Als nächstes kommt jetzt irgendwann ein Ebook von mir raus.
    Im moment arbeite ich an meinem Online Business Projekt, welches bald endet.

    Fertig wede ich mit einer Sache nie.

    Lieben Gruß an alle,
    Fevzi

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