Home » Blog » Wenn du das Gefühl hast, der Weg ist zu weit…Ein Manifest für Ausdauer.

Ausdauer für Veränderung - Ausdauer fürs Schreiben.

Wenn du das Gefühl hast, der Weg ist zu weit…Ein Manifest für Ausdauer.

Veränderung jeder Art braucht Ausdauer. Mit dieser Journaling-Übung löst du innere Blockaden und setzt die Kraft frei, die du brauchst, um deine Pläne Wirklichkeit werden zu lassen.

Du hast diesen Traum. Diese Idee, die du schon lange in die Tat umsetzen möchtest. Oder du möchtest etwas ganz Konkretes in deinem Leben verändern. Schluss machen, mit deinem selbstsabotierenden Verhalten.

Die innere Stimme, die dich zurückhält

Der Gedanke daran, wie es in Zukunft sein könnte, zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht, erfüllt dich mit kindlicher Begeisterung, lässt dich die täglichen Ärgernisse vergessen.

Und was machst du? Nichts.

Denn das Vorhaben scheint dir viel zu groß, das Ziel zu weit entfernt. Ja, im Prinzip könntest du es vielleicht. Du willst es ja auch. Aber… Wir haben alle diese innere Stimme in uns, die sagt, dass wir nichts gebacken kriegen und dem ganzen ohnehin nicht gewachsen sind.

Warum du diese Stimme ignorieren kannst

Die Wahrheit ist: Diese Stimme lügt.

Wenn du diesen Text liest, dann hast du die notwendige Beharrlichkeit und Ausdauer, die du brauchst, um deine Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Vorausgesetzt, es ist eine Idee, die dir wirklich am Herzen liegt.

Warum ich das weiß? Du bist hier. Bist am Leben.

Du hast dich dafür entschieden, weiterzumachen, durchzuhalten trotz aller Schwierigkeiten, die wir alle erleben. Es war deine aktive Entscheidung. Wir kennen alle Menschen oder haben von ihnen gehört, die sich dagegen entschieden haben, weiterzumachen.

Du besitzt also die nötige Ausdauer und damit das wichtigste Element, um von einem inneren Entschluss zu einer Veränderung im Außen zu kommen.

Aber… du bist immer noch nicht überzeugt? Ja, vielleicht bist du einfach zu feige dein Leben zu beenden, rumort es in dir. Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Du bist hier, weil du eine einzigartige Ereignis in der Geschichte des Universum ist. Deine Kombination aus Molekülen hat es so noch nie gegeben und in dieser Einzigartigkeit hast du etwas beizutragen, so unscheinbar und unmöglich es dir vielleicht erscheinen mag.

Aber… wenn das alles schief geht? Es stimmt. Wir alle haben unzählige tolle Ideen und doch bringen nur wenige ihre Kreativität in die Welt. Viele wissen, was ihnen gut tun würde und doch verändern nur relativ wenige ihr Leben zum Besseren. Warum? Veränderung bedeutet Anstrengung. Etwas vom Gedanken in die Realität ist anstrengend. Immer. Und es braucht Zeit. Wie vieles oder das allermeiste, das von Wert ist.

Wir haben Ausdauer verlernt

Das ist gar kein Problem, wenn wir nur verlernt hätten uns einer Sache ausdauernd und beharrlich zu widmen. Wir sind es nicht mehr gewohnt, über einen längeren Zeitraum Unangenehmes auf uns zu nehmen, ohne Applaus im  stillen Kämmerlein (an uns) zu arbeiten, um später – vielleicht, wenn es gut läuft – den Erfolg zu ernten. Denn Garantien gibt es nie. Egal, welchen bewährten Mustern wir folgen. Das ist auch eine Wahrheit. genauso wie die hier:

Wenn die Idee etwas in dir in Frieden bringt und dein Herz lächeln lässt, dann ist es immer wert Zeit zu investieren, egal wie ungewiss der Ausgang ist. Denn der Prozess des Tuns wird dich verändern. Du wirst dich besser kennenlernen. Du wirst immer wieder Augenblicke des Glücks und inneren Friedens erleben und wenn du es gar nicht erwartest, sogar von diesem magischen Gefühl erfasst werden, das dich mit der unsichtbaren Kraft verbindet, die dich überhaupt erst hierher gebracht hat.

Du hast also eine Idee. Einen Wunsch. Einen Plan. Du weißt, dass der Weg steinig werden kann und einige Zeit dauert – und  du hast Angst, nicht durchzuhalten. Ein einfacher Brief, ein Manifest, kann dir helfen, dich immer wieder daran zu erinnern, dass du jeden Weg zurücklegen kannst, wenn du wirklich willst.

Lass deine Ausdauer sprechen

Die Übung stammt von Elizabeth Gilbert. Von ihr habe ich die Idee übernommen, meine Ausdauer selbst zu Wort kommen zu lassen, wenn ich meine, ich habe keine Kraft für die vor mir liegenden  Aufgaben und mir “das alles” nicht lohnenswert erscheint. Lass deine Ausdauer einen Brief an dein erwachsenes Ich schreiben. Notiere die kleinen und großen Erfolge, die du deiner Ausdauer und Beharrlichkeit zu verdanken hast. Denn Angst kommt man am besten bei mit rationalen Argumenten, die schwarz auf weiß vor die liegen. So könntest du deinen Brief beginnen:   

Liebe(r) Dein Vorname,

ich bin deine Ausdauer und ich möchte dir sagen, was ich dir bereits alles in deinem Leben geschenkt habe: …

Beispiele für mögliche Erfolge:

  • Ich bin der Grund, warum du heute Spanisch sprichst, warum du heute einen Halbmarathon läufst.
  • Mir hast du es zu verdanken, dass deine Ehe nicht zerbrochen ist und du auch dann bei deinem Partner geblieben bist, als du nur mit Mühe erkennen konntest, warum du dich einmal in ihn verliebt hattest
  • Ich habe dir dazu gebracht, so lange weiterzuforschen, bis du herausgefunden hast, wodurch dein Asthma ausgelöst wird und jetzt
  • Meinetwegen lebst du in deiner wunderschönen Wohnung, denn du gehst regelmäßig zu deinem Job, der dir die Miete zahlt.

Die schönste Art, wie du deine Sehnsucht nach einem besseren Leben würdigen kannst, ist deine Herzenswünsche und Pläne mit Ausdauer zu verfolgen.

Welchem Wunsch wirst du deine Ausdauer schenken?

Stell dir häufiger gute Fragen.
Als Newsletter-Abonnent erhältst du in unregelmäßigen Abständen:
  • neue Schreibimpulse
  • Einladungen zu Gewinnspielen & besonderen Aktionen
  • und Hintergrundinfos, die ich nur in geschützter Runde teile.
Hinweise zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf findest du in der Datenschutzerklärung.

One comment

  1. Lieber Paul,
    ein toller Artikel und eine super Idee, wie wir die innere Motivation etwas ankurbeln können.
    Ich habe es getestet und war anschließend voller Tatendrang. Nun verwende ich es gerne auch beim Coaching, wenn die Glaubenssätze noch hartnäckig sind und gleichzeitig das Ziel so groß und unerreichbar scheint.
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Gaby

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.