Das Geheimnis wirksamer Zielsetzung

Ein Gastartikel von Dario Reis. Die letzten Wochen des Jahres liegen vor uns. Damit ist jetzt die beste Zeit, um sich in Ruhe Ziele für 2017 zu setzen. Wie du sichergehen kannst, dass du sie auch erreichst? 6 Tipps, mit denen du 2017 zu deinem erfolgreichsten Jahr machst.

Ich lese gerne und viele Bücher. Vor allem die, die etwas mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun haben. Ich kann dir garantieren, dass jedes dieser Bücher sich mindestens auf einer Seite wenn nicht sogar gleich in einem ganzen Kapitel mit Zielsetzung befasst.

So viel, wie darüber geschrieben wird, kann man leicht den Eindruck bekommen, als sei Zielsetzung etwas wahnsinnig Kompliziertes. Ist es aber nicht. Wenn du einige Regeln  beachtest. Weil ich mich viel damit beschäftige, möchte ich dir hier ein paar Tipps geben, die mir geholfen haben, etwas mit dem Informationschaos aufräumen. Vielleicht helfen sie dir auch.

Ziele setzen: 6 Tipps für deinen Erfolg

  1. Schreibe deine Ziele auf

Ich habe es eine lange Zeit nicht gemacht, aber mittlerweile habe ich gemerkt, wie mächtig diese Methode ist. Gerade in Bezug auf meine geschäftlichen Ziele hilft mir das ungemein.

Wenn du dein Ziel ausgeschrieben vor dir siehst, kannst du freier darüber nachdenken. Du siehst eventuelle Schwächen in deinem Ziel oder auch Möglichkeiten, die du vorher nicht gesehen hast.

Außerdem werden Ziele, wenn du sie aufgeschrieben hast, real. Sie sind nicht mehr nur in deinem Kopf, sondern sie stehen aufgeschrieben vor dir und konfrontieren dich mit der Wirklichkeit.

Manche Ziele verlangen nämlich von uns, dass wir uns unangenehmen Dingen stellen. Wenn wir diese Ziele nicht aufschreiben, fällt es uns relativ leicht, sie irgendwo in eine Ecke in unserem Kopf abzulegen und zu verdrängen. Ein aufgeschriebenes Ziel kannst du nicht mehr so leicht verdrängen.

Deswegen habe ich dir hier ein paar Tricks aufgeschrieben, wie ich meine Ziel aufschreibe.

  1. Nimm dir nicht zu viel vor

Es geht nicht darum, möglich viele Ziele aufzuschreiben, sondern eher darum, sich ein paar wenige Hauptziele zu setzen.

Wenn du merkst, dass du dir zu viele Ziele setzt, schau sie dir genauer an. Oft sind es kleine Ziele.

Meistens sind die vielen kleinen Ziele bei genauer Betrachtung das Resultat aus den Hauptzielen. Außerdem können dich zu viele Ziele verwirren.

Wenn es dir schwer fällt, deine großen Ziele herauszufinden, schreib alle deine kleinen Ziele auf. Als nächstes versuchst du die Gemeinsamkeiten von diesen Zielen herauszufiltern. Das sind dann deine Hauptziele.

Ich empfehle dir, nicht mehr als fünf Ziele zu haben. Manche Leute sagen, zehn seien auch ok. Jedoch sind fünf meiner Erfahrung nach am besten.

  1. Verknüpfe Ziele mit deiner Vision

Ein Ziel von mir vor ca. eineinhalb Jahren war, dass ich ein Online Business aufbauen will, um allen Skeptikern zu zeigen, dass man über das Internet seriös Geld verdienen kann. Als ich dieses Ziel dann ein halbes Jahr später aufgeschrieben habe, wurde mir jedoch klar, dass es mir eigentlich darum geht, andere Leute zu inspirieren und zu ermutigen. Das ist meine eigentliche Vision.

Deswegen empfehle ich dir, deine Vision in deinem Ziel zu erwähnen. In meinem Fall liest sich  das folgendermaßen: „Ich werde ein Online Business aufbauen, um andere Leute zu inspirieren und sie zu ermutigen, ihre Ziele zu erreichen.“

Damit verbinde ich mein Ziel mit meiner Vision.

Wenn du ein Ziel hast, muss es in dir etwas auslösen. Begeisterung oder noch besser Leidenschaft. Genau das macht eine Vision. Sie gibt dir einen Grund,  jeden Tag aufzustehen und dein Bestes zu geben. Ein Ziel, das nichts in dir auslöst, wirst du nach ein paar Monaten, wenn nicht sogar Wochen, wahrscheinlich ziemlich frustriert aufgeben.

  1. Setze dir ein exaktes Zeitlimit

Mit exaktem Zeitlimit ist ein vorher festgelegtes Datum gemeint, meinetwegen der 12.12.2016. Es ist wirklich wichtig, dass du dir den genauen Zeitpunkt aufschreibst. Denn wir neigen dazu, wenn etwas schwammig formuliert ist und Spielraum dazwischen ist, uns selbst zu belügen, bis es zu spät ist. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.

Das Gute an so einer Deadline ist, dass sie dich positiv  unter Druck setzt. Bis zu diesem Zeitpunkt musst du das Ziel erreicht haben.

Wenn du dein Ziel aufschreibst, schreibe in einer Spalte daneben deine Deadline. Überprüfe deine Ziele und sorge dafür, dass du mindestens alle drei Monate ein anderes Ziel erreichen willst. Alles, was länger als drei Monate in der Zukunft liegt, ist zu weit weg und gerät in Vergessenheit. Ich habe sogar nur monatliche Ziele.

Tipp: Dir ist vielleicht aufgefallen, dass ein großes Ziel höchstwahrscheinlich nicht in einem Monat erreicht wird. Deswegen Teile dein großes Ziel in kleine Zwischenziele auf.

  1. Mach deine Ziele messbar

Dein Ziel muss messbar sein. Wie willst du sonst wissen, ob du dein Ziel erreicht hast. Wenn jemand abnehmen will und in einem halben Jahr 10 Gramm abgenommen hat, hat er sein Ziel erreicht, oder? Schließlich ist er jetzt 10 Gramm leichter als vorher. Menschen, die abnehmen wollen, wollen meistens mehr abnehmen als nur ein paar Gramm. Deswegen solltest du genau sein und zum Beispiel schreiben: Ich will 5 Kilo abnehmen.

Du kannst jedes Ziel messbar machen. Manchmal muss man etwas überlegen, aber es geht immer.

  1. Schreibe deine Ziele auf, wenn es dir gut geht

Wenn du wütend oder traurig bist, werden deine Ziele dich nicht wirklich motivieren. Deswegen solltest du in einem guten Zustand sein, wenn du deine Ziele setzt. Und um deine Ziele noch etwas höher zu stecken, empfehle ich dir, motivierende Musik oder einen motivierenden Film zu schauen. Wenn du in einem „Ich schaffe alles“ -Zustand bist, dann kommen auch hoch gesteckte Ziele dabei raus. Wir neigen nämlich dazu uns zu unterschätzen und legen unsere Ziele häufig zu niedrig an.

Zusatztipps

Mache deine Ziele sichtbar

Im Prinzip sind wir fertig. Wenn du die oberen fünf Schritte befolgst, hast du dir sinnvolle Ziele gesetzt.

Doch deine aufgeschriebenen Ziele sollten nicht in einem Tagebuch oder Block versauern. Du musst sie so oft am Tag sehen, wie es geht, damit sie eine richtige Sogkraft entwickeln können. Du kannst deine  Ziele zum Beispiel auf einen Zettel schreiben und in dein Portemonnaie stecken oder du klebst sie hinten auf deine Handyhülle. Ich habe sie neben meinem Computer-Monitor aufgehängt.

Wichtig ist, dass du den Platz von deinen Zielen immer mal änderst. Denn nach einer Weile hast du dich daran gewöhnt, dass deine Ziele im Portemonnaie sind und nimmst sie gar nicht mehr wahr.

Erzähle Freunden davon

Wenn du deine Ziele aufgeschrieben hast, erzähle deinen Freunden davon. Zum einen hat das den Vorteil, dass du dir etwas positiven Druck aufbaust:

Du willst vermutlich nicht vor deinen Freunden eingestehen, dass du nicht an deinem Ziel gearbeitet hast. Der andere Vorteil ist, dass deine Freunde mitkriegen, was für dich wichtig ist. Ihre Wahrnehmung ist dann geschärfter und sie können dir Bescheid geben, wenn sie etwas entdeckt haben, was dir helfen könnte.

Genug gelesen, jetzt ist es an der Zeit, deine Ziel aufzuschreiben!

 

darioreisDario Reis studiert in Innsbruck und ist Querdenker. „Vor vier Jahren bin ich 11 Monate lang durch Kanada gereist, um meinen Hobbys Skifahren, Mountainbiken und Surfen nachzugehen. In der Zeit habe ich  gelernt, was wirklich wichtig für ein glückliches Leben ist. Seitdem beschäftige ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Zielsetzung. Deswegen habe ich www.darioreis.com gegründet, um anderen Leuten zu helfen, ein erfülltes Leben zu führen.

 

 

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