Was ist dein Soundtrack zum Schreiben? 9 #Playlist-Perlen

Schreiben geht nur in Stille? Blödsinn. Musik öffnet das Herz. Mit dem richtigen Soundrack gelingt es dir leichter, zu Papier zu bringen, was dich wirklich bewegt. Hier eine Auswahl der besten Playlists für Schreibmomente.

Spotify-Playlists zum Schreiben

Der Klassiker für Musikfreunde. Die unerschöpfliche Quelle wohlkuratierten Musigenusses. Meine erste Adresse in Sachen Musikexpeditionen.

#NaMoWriMo: Ein bunter Mix auf Songs. Nicht instrumental. Bekannte und weniger bekannte Bands sind hier versammelt. Vampire Weekend, Lana Del Ray, Mumford & Sons, Muse gehören zu den Namen mit Schon-gehört-Effekt. Mal beschwingt. Mal melancholisch. Sechseinhalb Stunden. 89 Songs. Die Playlist ist wie eine dunkelblaue Jeans: die geht immer.

Instrumental Inspiration: Ohne Stimme kommt diese Playlist aus. Sie ist mal gutgelaunt, mal melancholisch-verträumt und in jedem Fall abwechslungsreich genug, um die eigenen Hirnwindungen in neue Schwingungen zu versetzen. Einmal auf Play geklickt und die Stunden waren wie im Flug vergangen. Probier es selbst.

Lazy Sunday Mornings: …sind perfekt, um in die eigene Schreibwelt abzutauchen. Wer einen Eisbrecher sucht, um die eigenen Gefühle vom Staub und Stress der Woche zu befreien, der findet mit dieser Playlist einen sehr sanften. Sehnsuchtsvoll, emotional. Mit bekannten und weniger bekannten Interpreten, Originalen und schönen Akkustikcovern, aktuellen Chart-Erfolgen und Liebhaberphänomenen….108 Songs, mehr als 11 Stunden Musik über das, was wirklich zählt…

8tracks zum Schreiben

Ja, die Plattform ist eher unbekannt, aber lohnt einen Besuch, wenn man  in Überrasch-mich-Stimmung ist.

Dreamer: Eine Playlist mit klassischer Instrumentalmusik. Klavier- und Geigenklänge von aktuellen Komponisten wie Yiruma und Ludovico Einaudi sind zu hören, Instrumentalcover von Popsongs, aber auch Klassiker wie Canon D-Dur von Johann Pachelbel stehen auf der Liste. Ein sanfter Soundmix zum Träumen und Entspannen.

Untitled.2: Wer Filmmusik mag, wird hier glücklich. Könner des Instrumentalgenres wie Hans Zimmer  oder Nils Frahm und Songs von bekannten Blockbustern wie Inception, Cloud Atlas und Beast of the Southern Wild finden sich auf der Liste. Manche Songs sind in Deutschland über Youtube nicht zu hören, das ist ein Manko, aber es bleibt genug Soundtrack übrig, um die Kreativität ins Schwung zu bringen.

A Writer’s Soul: Keine großen Namen, dafür ruhige, teilweise sphärische Klänge. Eine der beliebtesten Playlists auf 8Track, für alle, die es gerne ganz ruhig beim Schreiben haben

…und sonst so?

Focus@will: Ich mag es, wenn Wirkungen wissenschaftlich erwiesen sind. Darum bin ich ein Fan von Foucs@will. Vor allem, weil ich die Playlists selbst getestet habe und feststellen konnte, dass es tatsächlich meine Konzentrationsfähigkeit verbessert. Wer also weniger Kreativitätskonfetti sucht, sondern ins Tun, ins Schreiben kommen will, dem kann ich Focus@will sehr empfehlen.

Noisli: Für die ganz individuellen Individualisten gibt es Noisli. Hier kannst du dir aus Geräuschen aus der Natur deinen eigenen Sound zum Schreiben mischen. Wie wäre es mit Lagerfeuerknistern und Gewittergrollen? Ich habs getestet. Meins ist es nicht, aber die Idee ist charmant. Darum reiche ich die Empfehlung an dich weiter.

Coffitivity: Ich gestehe: Ich war eine Zeit lang großer Starbucksgänger. Die Gesprächsfetzen von Müttern, Businessleuten und Studenten am Vormittag, der Kaffeeduft in der Luft, der Muffingeschmack im Mund, das war ein Nährboden für meine kreative Textarbeit. Zumindest die Geräuschkulisse bringt Coffitivity jetzt ohne überteuerte Starbuckspreise an jeden Ort, an dem du Internetzugang hast. Und so musst du nur die Augen schließen und sitzt in einem Pariser Bistro oder einem texanischen Teahouse. Ja, du merkst, ich bin verliebt…

Fazit

Wer seine Kreativität zum Fliegen und sein Herz zum Sprechen bringen will, hat Millionen Wege nachzuhelfen. Musik ist einer davon, der bei mir besonders gut funktioniert. Da Abwechslung neue neuronale Verbindungen im Hirn zum Feuern bringt und damit auch Neues in deine Texte wirft, lohnt es sich auch mal neue Playlists auszuprobieren statt beim immer gleichen Lieblingssoundtrack zu bleiben.

Vielleicht ist ja ein Soundtrack nach deinem Geschmack dabei oder du klickst dir einfach deine Diamanten aus den Listen zu einem eigenen Schreibsoundtrack zusammen. Das ist natürlich die schönste Variante. In doppelter Hinsicht.

Zum einen, weil es individueller ist und das finde ich grundsätzlich wertvoll und zum anderen (und wichtiger), weil es die Liste für dich besonders bedeutsam macht und wenn du sie wirklich nur hörst, wenn du schreibst, setzt du damit einen Trigger in deinem Unterbewusstsein. Du programmierst dein Gehirn sozusagen auf Schreibmodus, wenn die Musik startet, sodass du, wenn du das Soundtrackritual eine Weile durchziehst, viel weniger Energie aufwenden musst, um in Schreibfluss zu kommen. Den Vorteil kann man mitnehmen, oder? 

Wie klingt dein Soundtrack zum Schreiben?

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