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Die 6 besten Selbstcoaching-Kalender 2017 [Warum du einen physischen Kalender pflegen solltest]

Kalender 2017

Willst du 2017 Kontinuität oder Veränderung? Egal, was es ist: Plan dein Jahr auf Papier. Welche Vorteile es hat, wenn du einen Selbstcoaching-Kalender verwendest und welche aus meiner Sicht die vielversprechendsten ihrer Art sind, erfährst du im heutigen Artikel. So viel sei verraten: Ich habe einige Kalender-Perlen gefunden.  

In den letzten Jahren habe ich keinen Papierkalender mehr benutzt. Digitale Kalender haben einfach ihre Vorzüge. Aber nachdem ich vor einiger Zeit über Klarheit gestolpert bin, habe ich das Genre des Selbstcoaching-Kalenders entdeckt. Und ein solcher Jahresbegleiter aus Papier ist doch praktisch. 

Was spricht für einen Selbstcoaching-Kalender in Buchform?

  1. Er ist die praktische Kombination aus Aufgabenplanung und regelmäßiger Erinnerung, die wirklich wichtigen Themen des Lebens (Dankbarkeit, übergeordnete Werte und Ziele etc.) nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wir sind mehr als nur unsere ToDo-Liste. Selbstcoaching-Kalender helfen uns, da eine  Balance zu halten oder zu finden.
  2. Du kannst den Kalender so platzieren, dass er dich durch seine physische Anwesenheit an bestimmte Gewohnheiten erinnert.
  3. Du kannst handschriftliche Notizen festhalten und mittlerweile ist belegt, dass sich Handgeschriebenes besser einprägt. Unser Gehirn lernt besser mit Stift und Papier. Deine über das Jahr gesammelten Erkenntnisse verinnerlichst du also leichter, wenn du sie denn in den Kalender schreibst.
  4. Du kannst ein Gefühl von Dringlichkeit erzeugen, denn du siehst die Zeit buchstäblich Seite für Seite vergehen.
  5. Indem du Geld in die Hand nimmst und in einen Planer investierst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass du die Rituale bzw. Coachingimpulse über das Jahr durchhältst. Da spielen mehrere psychologische Faktoren eine Rolle, unter anderem wollen wir Menschen uns bestätigen, dass unsere Investition sinnvoll ist, darum tun wir alles dafür, dass wir das gewünschte Ergebnis erzielen. Danke, Evolution. Das hast du mal sinnvoll eingerichtet.
  6. Ein Coaching-Kalender bündelt, was wir sonst digital und analog über verschiedene Tools wie ToDo-Listen, Kalender und Tagebuch abbilden. Damit schaffen wir Fokus in einer Welt, die an jeder Ecke nach unserer Aufmerksamkeit schreit. Wir wissen, persönliche Entwicklung und Zielerreichung hat einen festen Ort.
  7. Du kannst deine Fortschritte eben nicht auf einen Klick überall einsehen. Was, das soll ein Vorteil sein? Das physische Produkt erfordert Anwesenheit. Volle Präsenz im besten Fall. Es ist kein Nebenbei. Indem du dich für einen Coaching-Kalender entscheidest sagst du, ich bin es mir und meiner Entwicklung wert. Und Einträge sind zumindest nicht ganz so flüchtig getippt wie per Hand aufgeschrieben. Haptik verleiht Bedeutung. Bedeutung schafft Bindung und aus Regelmäßigkeit entstehen echte Veränderungen.
  8. Physische Kalender entschleunigen. Du musst die Seite suchen. Aufschlagen. Per Hand hineinschreiben. Manchmal muss es gar nicht esoterisch zugehen, will man mehr Achtsamkeit in seinen Alltag zu integrieren.

 

Es gibt sicher noch eine Reihe anderer Gründe, auf Papierbegleitung zu setzen und jeder hat seine eigenen Lieblingsgrund. In jedem Fall lohnt es sich, 2017 (auch) auf Papier zu planen. Ich habe mich daher für dich und mich im Netz umgesehen, welche Selbstcoaching-Kalender angeboten werden.

Die 6 schönsten Selbstcoaching-Kalender 2017

Abseits der allseits bekannten oder gerade gehypten Kalender lassen sich vor allem beim Blick über den nationalen Tellerrand einige richtig gute Perlen auftun. Hier eine kleine, ganz subjektive Auswahl von Kalendern, die ich mir alle bei mir auf dem Nachttisch vorstellen kann und die deine Suche hoffentlich etwas abkürzen. 

 1. Visionary Journal 2.0

  • 45 US-Dollar
  • Mini Vision Borad, Zielsetzungsleitfaden und Tagesplaner
  • SMARTE Ziele für die verschiedenen Lebensberieche erarbeiten
  • 90 Tages-Ziele, Monats- und Wochenziele
  • Tägliche Planung von 6 – 23 Uhr möglich
    Wochenpläne von Sonntag bis Samstag, undatiert

2. Self Journal

  • 31 US-Dollar
  • Quartalsziele, Meilensteine, tägliche Action Plans
  • undatiert
  • ausführliche Tagesübersicht
  • Wochenreflexionen
  • Abo-Option mit 10% Ersparnis
  • Preview der Kalender-Innenseiten

 

3. Commit30

  • 29 US-Dollar
  • Fokus auf 30-Tage-Challenges
  • Jahresziele und Vision Board
  • Wochenansichten mit Life & Work-ToDo-Lists
  • Notizbereich für jede Woche
  • erhältlich in datierter und undatierter Version
  • Preview der Kalender-Innenseiten

 

4. Desire Map Planner

  • 44 US-Dollar
  • viel Platz für die tägliche Planung
  • täglicher Raum für Dankbarkeit, Learnings und Soul Prompts
  • Unterstützt dabei, schlechte Gewohnheiten abzulegen
  • Monatskalender
  • Monatsreflexion/Monatsziele
  • auch in einer Variante mit Wochen- statt Tagesfokus erhältlich

 


5. Happiness Planner

  • 47,71 EUR
  • Vision Board
  • 30 Tage Habit Change Übersicht
  • Jahresziele/Jahresstrategie
  • Monatsplanung- und Reflexion
  • Täglich Raum für Dankbarkeit, ToDos, Sport & Ernährung, Reflexion und Zielsetzung
  • Inspirierende Zitate

 

6. Passion Planner

  • 25 US-Dollar
  • undatiert
  • Wochenbeginn sonntags
  • Coaching zur Findung von 3-Monats, 1- und 3-Jahreszielen
  • Wochenlayout
  • Aufteilung in wöchentliche Personal und Work ToDo-Listen und Not-ToDo-Listen
  • Monatsreflexion
  • 40 freie Seiten für eigene Notizen
  • in normaler und kompakter Größe erhältlich

 

Wie findest du den für dich besten Kalender?

Auf den ersten Blick erscheinen die Kalender dir vielleicht sehr ähnlich. Sie alle animieren uns Ziele zu setzen, sie unterstützen uns mit der Planungsansichten, die nötigen Schritte zur Erreichung auch umzusetzen und schaffen festen Raum für Reflexion. Aber tatsächlich setzen die Planer unterschiedliche Schwerpunkte.

Stell dir die richtigen Fragen!

Mit den folgenden Fragen kannst du die wesentlichen Parameter für dich klären, um anhand deiner Antworten deinen perfekten Jahresbegleiter für 2017 zu finden.

  1. Willst du dich eher mit kurzen Challenges herausfordern oder willst du langfristig deine Lebensgewohnheiten verändern?
  2. Liegt dein Fokus im kommenden Jahr auf deiner inneren Zufriedenheit oder dem Erreichen klarer Ziele im Außen?
  3. Wie ausführlich soll der Coachingteil/Theorieteil mit Tipps und Reflexionen ausfallen?
  4. Welchen ausführlich soll deine Tagesplanung ausfallen dürfen?
  5. Wie viel bist du bereit für deinen Selbstcoaching-Kalender 2017 auszugeben?
  6. Willst du einen undatierten Kalender nutzen, mit dem du auch später im Jahr einsteigen kannst oder ist dein Starttag der 1. Januar?
  7. Soll deine Woche montags beginnen (oder stört dich Sonntag als Wochenanfang nicht)?
  8. Welches Format soll dein Kalender haben? Darf er nicht zu groß sein, um in deine  Lieblingshandtasche zu passen?

Ich selbst bin noch unentschieden, welchen Kalender 2017 ich auswählen werde, auch wenn ich schon einen Favoriten habe.

Welche anderen guten Selbstcoaching-Kalender 2017 kennst du?
Welche Kriterien sind die bei der Auswahl besonders wichtig?

Ich freue mich diesmal besonders über Inspiration, denn gekauft habe ich noch nicht ;).

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7 Kommentare

  1. Hallo Paul, vielen Dank für deinen artikel. Ich hatte mir auch gedanken über einen Kalender gemacht, ob ich papierlos mein Leben planen und reflektiern möchte der eben doch handschriftlich.
    Ich werde wieder meine gedanken mit der Hand festhalten. Mir genügt dafür eine einfache Kladde von idena.
    Alles Gute für 2017!

    • Hallo Ingo,

      danke dir! Puristisch ist auch immer eine gute Variante. Freut mich, wenn dir der Artikel trotzdem Spaß gemacht hat.
      Dir auch alles Gute fürs neue Jahr, komm gut rein 🙂

  2. Vielen Dank, lieber Paul für diese sehr schöne, präzise Zusammenfassung. In Sachen Kalender triffst du bei mir einen wunden Punkt – ich bekomme schon wieder flackerige Augen und Gänsehaut bei deinen schönen Schilderungen, denn ich habe ganz sicher die Kalendaritis 🙂 In besonders “schlimmen Fällen” besaß ich an die 4 Kalender (die mir alle so gut gefielen, dass ich mich nicht entscheiden konnte;-).

    Diesmal habe ich “My lovely planner” für mich entdeckt (aus einer Adventskalenderempfehlung). Beata Achatz hat ihn entworfen, weil ihr an den gängigen Kalendern immer etwas gefehlt hat. Er kam vor einigen Tagen mit liebevoller Schleife, nettem Aufkleber und schönen Postkarten bei mir an und jetzt kann ich kaum erwarten, dass das neue Jahr losgeht 🙂

    Jeden Tag kann notiert werden, welchen positiven Tagesrückblick es gab und ob man genug getrunken hat – oder was es zum Mittagessen geben soll (Vielleicht komme ich 2017 von den obligatorischen Kartoffeln mit Quark weg und kreiere mal etwas Exotisches;-) – aber auch Ziele und 30-Tage-Challenge-Blätter sind enthalten.

    Jeder Tag enthält ein schönes Zitat. Ich habe schon mal herumgeblättert, besonders war ich von diesem angetan:

    “Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand,
    der uns dazu bringt,
    das zu tun,
    wozu wir fähig sind.” Ralph Waldo Emerson

    Lieben Dank an dich, dass du uns immer wieder zurück zum Schreiben, Innehalten und Reflektieren bringst 🙂

    Einen guten Start in das neue Jahr,
    viele Grüße
    Katharina

    • Hi Katharina,

      danke dir für den Hinweis auf den lovely planner, den kannte ich nicht. Das Konzept klingt auch spannend. Es gibt einfach sooo viele, unfassbar. Ich kann den Kauf von 4 von daher verstehen ;).
      Das Zitat ist schön, ich bin großer Zitatefreund und es landet in meinem Speicher.
      Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß mit dem Lovely Planner und ich freue mich, wenn ich dir auch 2017 den ein oder anderen zusätzlichen Schreib- und Reflexionsimpuls geben darf.
      Komm gut ins neue Jahr –
      Alles Liebe

      Paul

  3. Paul sagt

    Ich werde tatsächlich erstmal mit Blankobuch und dem Klarheit-Kalender voranschreiben. Einfach, weil ich dem nochmal ne Chance geben möchte, ehe ich was Neues ausprobiere.

  4. Klarheit habe ich vor ‘nem Jahr als pdf ausprobiert, genauso den PassionPlanner. Klappte nicht, wie gewünscht. Es war zu anstrengend.

    Daraufhin habe ich meinen eigenes Bullejournaling ausprobiert und verschiedene Formate des Notierens. Es war total hilfreich, um zu gucken, was ich eigentlich brauche. Was mir gut tat und wie ich “natürlich” DInge notiere.

    Daher habe ich mich dieses Jahr bewusst für den http://einguterplan.de/ entschieden. Die Pro-version, die kompakte Wochenübersicht und viel Platz für Notizen, bietet, ist ideal für mich, weil man kurz Tracken kann, wie man so in den unterschiedlichsten Lebensbereichen steht. Ich neige zu den Extremen, manchmal bin ich nur draußen, manchmal verschanz ich mich zu hause und arbeite. Dann sehe ich nur Leute, rase von Meeting zu Meeting, aber bin im Stress, oder sehe den ganzen Tag niemandem, habe aber einen gemütlichen Tag und komme zur Ruhe. Mir ist wichtig, dass ich ein Gefühl dafür habe, dass es sich mittelfristig ausgleicht und Ok ist, oder dass ich notfalls eingreife.

    Für mich ist ein guter Plan super, weil er es so einfach wie möglich macht eine Übersicht zu gewinnen und wichtige Dinge zu tracken. Die Wochenübersicht ist so klein, dass ich nur meine Top 3 Prioritäten notieren muss, aber die hab ich im Blick. Gerade als Vielbegabter zerfasert mir gelegentlich alles auseinander.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie besser für dich als der Klarheit-Kalendar geeignet ist, was ich so von dir gelesen habe.

    Grüßken, Yasemin aka WeltenBewegerin.de

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