Was Helge Schneider, Siddharta und das Schreiben verbindet

Manchmal muss man die Regeln brechen. Für besondere Menschen darf man das. Deswegen erfährst du heute etwas über eine Bloggerkollegin, die vom Schreiben zum Video gefunden hat. Und deren Flow und Entspanntheit so einmalig sind, dass sie mich damit angesteckt hat. Das Ergebnis? Dieser Artikel.

Eigentlich dürfte es diesen Artikel gar nicht geben.

Zumindest nicht auf diesem Blog.

Denn vor einiger Zeit habe ich den Liebster Award bekommen. Dabei lädt man ausgewählte Bloggerkollegen ein, ebenfalls persönliche Einblicke zu gewähren und einige Fragen zu beantworten.

Bei mir gehörte zu dieser illustren Runde zum Beispiel auch Franziska von Franzsika.love. Die ehemalige Gründerin des Yogablogs Fuck lucky go happy ist mittlerweile als Lifecoach mit eigenem Blog im Netz. Alllerdings hat sie dort das Videoformat für sich entdeckt und darum gibt es ihre Antworten heute hier. Weil sie hier besser aufgehoben sind. Und weil manche Regeln gebrochen werden dürfen. Schreiben spielt für Franziska übrigens immer noch eine große Rolle in ihrem Leben, obwohl sie unter die YouTuber gegangen ist und  😉

1. Was ist deine größte Motivation?

Mein Wunsch Liebe zu erfahren.

2. Mit welchen fünf Eigenschaften würdest du dich beschreiben?

  1. Witzig
  2. Tiefgründig
  3. Emotional
  4. Sensibel
  5. Kreativ

3. Worüber könntest du dich immer wieder aufregen?

Über alles, was ich noch nicht bereit bin als Teil meiner Selbst anzunehmen. Ich habe aktuell eine Liste von fünf Leuten, die mich triggern wie sau und ich weiß als Lifecoach genau, das alles, was mich im Außen aufregt einen Teil von mir repräsentiert, den ich noch nicht angenommen habe und ich wüsste theoretisch auch, wie ich es auflösen kann, aber meine innerer Widerstand ist noch zu groß.

4. Welches Buch hat dein Leben verändert und welches liest du gerade?

Siddharta von Hermann Hesse. Das Buch ist mir vor sechs Jahren im Yogastudio in die Hände gefallen. In dem Weg des Buddhas zur Selbsterkenntnis, den Hesse im Buch beschreibt, erkannte ich mich mit meinen Zweifeln und meiner ständigen Suche wieder und fühlte mich das erste Mal verstanden. Das hat mein Leben und vor allem meine Haltung und meinen Umgang mit der Rastlosigkeit und der Verzweiflung, die ich fühlte verändert.

5. Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?

Sehr sehr langsam.

6. Was bedeutet Schreiben für dich?

Selbsterkenntnis. Erst im Schreibprozess erfahre ich selbst, was sich durch mich ausdrücken will, was gerade in mir ist und wer ich gerade bin. Das Schöne daran ist, dass sie Bilder und die Geschichten, die dabei entstehen mir immer helfen, also immer aufbauend sind und die Erlebnisse oder Gedanken so sortieren, dass Sinn entsteht.

7. Wer inspiriert dich?

Alle Menschen, die sich trauen, das zu sagen, was sie wollen, ohne etwas darauf zu geben, was andere darüber denken, Ich liebe zum Beispiel Jan Böhmermann und Helge Schneider.

8. Was war deine schlimmste Krise und was hast du aus ihr gelernt?

Ich habe ehrlich gesagt ständig Krisen. Und mit jeder neuen Krise kann ich mehr darauf vertrauen, dass es rückblickend eine Geburt war. Und die sind ja bekanntlich kein Spaziergang.

9. Wie soll der Titel deiner Autobiographie heißen?

Ich habe gelebt. Ciao.

Auf welche Erfahrung willst du auf keinen Fall in deinem Leben verzichten?

Liebe.

11. Welche drei Dinge willst du als nächstes von deiner Bucket List streichen?

Isch ’abe gar keine Bucket List (bitte mit italienischem Akzent aussprechen.)

Danke dir fürs Mitmachen, Franziska! 

Wer Franziska mal bewegt und in Farbe erleben möchte, schaut einfach auf ihrer Website vorbei. Eine Anlaufstelle nicht nur, aber auch wenn die Welt gerade mal wieder so richtig fies erscheint und es mit der Selbstliebe nicht so recht klappen will.

 

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